Unsere Prinzipien

Wir Lehrter Jusos sind vor allem kommunalpolitisch Aktiv. Auch wenn unser Handeln oft von pragmatischen Überlegungen geprägt ist, liegen uns die Prinzipien der sozialdemokratischen Idee zu Grunde. Damit ihr uns besser kennen lernt wollen wir euch die 4 wichtigsten Prinzipien kurz vorstellen.

Frieden

Frieden

Der Altkanzler Willy Brandt bezeichnete Frieden stets als das Höchste gut unter den Menschen. Viele der hier lebenden Menschen sind Nachfahren einer Generation die den Schrecken des Krieges erlebt hat, oder vor ihm aus anderen Ländern geflohen sind. Dies sitzt tief im Bewusstsein der Menschen und nicht weniger Tief in Selbstverständnis der Sozialdemokratie. Gerade weil dieses Land vom Krieg gebeutelt wurde sehen wir im Frieden eine allgegenwärtige Herausforderung die wir verteidigen wollen. So war es zuletzt der sozialdemokratische Bundeskanzler Gerhard Schröder der Deutschlands Nein zum Irakkrieg verkündete.

 

Freiheit

Freiheit

Die sozialdemokratische Idee entstand aus der Arbeiterbewegung heraus. Die Menschen des vorletzten Jahrhunderts waren nicht selten in Not lebende Angestellte großer Industrieller oder Untertanen reicher Barone und Fürsten. Dieser Situation strebte das natürliche Bedürfnis des Menschen nach Freiheit entgegen. Jeder Mensch wird frei und gleich an Rechten geboren und soll auch so leben. Die Sozialdemokratie kämpfe viele Jahre gegen Verbote und Unterdrückung und erreichte ihr Ziel erst vollständig mit der Gründung der Bundesrepublik. Freiheit, bedeutet, das Recht seine Meinung zu sagen, das Recht zu Leben und sich frei zu bewegen, dass Recht zu tun was man für Richtig hält, das Recht seine Religion und Kultur zu leben, das Recht aus Bildung, das Recht auf Privatsphäre und vieles Weitere. Diese Freiheit verteidigen wir auch noch heute, gegen all diejenigen die sie beschneiden wollen, indem sie Kameras an öffentlichen Plätzen platzieren, oder die Bundeswehr als große Hilfspolizei einsetzen.

 

Gerechtigkeit

Gerechtigkeit

Es ist statistisch erwiesen, dass ein Kind dessen Eltern Akademiker sind, eine sehr viel höhere Chance hat, das Abitur zu erreichen als ein Kind, dessen Eltern Verkäufer, Sekretäre oder Handwerker sind. Das ist nur ein Beispiel für immer noch bestehende Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Ein jeder Mensch muss die gleichen Chancen haben, sein Leben zu verwirklichen, das ist Chancengerechtigkeit. Genauso kämpfen wir für soziale Gerechtigkeit. Wir kann es sein, dass ein Vorstandsvorsitzender, der sein Unternehmen in den Ruin gefahren hat und gleichsam tausende in die Arbeitslosigkeit schickte, Millionen Euro Abfindung bekommt, während Hart arbeitende Menschen überlegen müssen, wie sie den nächsten Monat überstehen. Das halten wir für ungerecht und dagegen kämpfen wir!

 

Solidarität

Solidarit _t

Ein einzelner kann wenig vollbringen. Besonders nicht, wenn er gegen festgefahrene Strukturen und Systeme ankämpft. Wir Sozialdemokraten wissen das und genau deswegen stehen wir in kritischer Solidarität zu einander. Wir kämpfen gemeinsam für ein gemeinsames Ziel und auch wenn wir uns längst nicht immer einig sind, so stehen wir auch dann Seite an Seite. Auf diesem Wege haben wir die großen Errungenschaften der Vergangenheit erstritten. Sei es die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau oder die Wiedervereinigung der Bundesrepublik Deutschland.